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FORSCHUNGSPARTNER
 

Das neu entstandene Fraunhofer-Zentrum in unmittelbarer Nähe zur technischen Universität Kaiserslautern beherbergt zwei Institute. Die Kompetenzen der beiden beteiligten Institute ergänzen sich dabei optimal. Daher können in Zusammenarbeit mit den Industriepartnern alle denkbaren Problemstellungen bearbeitet werden. Das Spektrum reicht von der Grundlagenforschung und der Non-Standard Anwendung kommerzieller CAE-Werkzeuge über die Entwicklung eigener Entwicklungsmethoden bis hin zur Beratung der Firmen bei der Einführung von CAE-Technologie und der Umgestaltung CAE-gestützter Prozesse.


Das Fraunhofer IESE

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern forscht mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Gebieten Software-Entwicklung, Software-Qualitätsmanagement und Software-Kompetenzmanagement. Zusammen mit seinem Schwesterinstitut in den USA bietet das Fraunhofer IESE Prozesse, Methoden und Techniken an, um softwarebasierte Systeme nach ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien zu entwickeln. Dabei verfolgt es einen empirischen Ansatz: Durch erprobte innovative Lösungen können Produkte, die auf Software basieren, messbar effizienter zur Marktreife geführt werden.

Die Auftraggeber des Fraunhofer IESE kommen aus Bereichen, in denen die Produkte wesentlich durch Software bestimmt werden: Automobil- und Transportsysteme, Telekommunikation, Telematik und Service-Provider, Medizinsysteme sowie Informationssysteme und Anwendungen im öffentlichen Sektor. Das Institut unterstützt Firmen jeder Größe – vom international tätigen Großkonzern bis hin zu mittleren und kleinen Unternehmen. Zugleich spielt die öffentliche Hand als Projektpartner eine wichtige Rolle.

Das Fraunhofer IESE steht unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer. Es gehört zu den 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, die als größte Organisation für angewandte Forschung in Europa zur nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit beiträgt. 1996 gegründet, feierte das Fraunhofer IESE im letzten Jahr sein zehnjähriges Jubiläum.


Das Fraunhofer ITWM

Die Kernkompetenzen des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM bilden die klassischen Disziplinen der angewandten Mathematik, wie Numerik, Differenzialgleichungen, Stochastik und Optimierung. Hinzu kommen mathematisch orientierte Theoriefelder, die sich als Grenzgebiete zwischen Mathematik und Technologie herauskristallisiert haben. Mit diesen Kernkompetenzen hat das Fraunhofer ITWM inzwischen fast 300 Projekte in seinen Geschäftsfeldern »Virtuelles Material- und Produktdesign«, »Prozesssimulation« und »Diagnosesysteme« bearbeitet.

Die Produkte reichen von in Software gegossenem Know-how über Beratungs- und Supportangebote bis hin zu Systemlösungen. Das ITWM nutzt nicht nur Simulationssoftware, sondern es entwickelt sie selbst, oft in Zusammenarbeit mit führenden Softwarefirmen. Das Fraunhofer ITWM will nicht nur selbst die Brücke zwischen realer und virtueller Welt bauen, sondern auch Bindeglied zwischen der Hochschulmathematik und ihrer praktischen Umsetzung sein. Deshalb spielt für das Fraunhofer ITWM die enge Anbindung an den Fachbereich Mathematik der Universität Kaiserslautern eine besondere Rolle.

Zur Zeit sind am Fraunhofer ITWM 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (darunter 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) beschäftigt. Das Institut steht unter der Leitung von Prof. Dieter Prätzel-Wolters. Es gehört zu den 56 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, die als größte Organisation für angewandte Forschung in Europa zur nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit beiträgt.


Partnerschaftlich ans Ziel

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